Neuer Anwärterlehrgang vor Ostern

Die sinkende Zahl an Schiedsrichtern hat auch im Kreis Steinfurt alarmierende Zahlen erreicht. Auf dieses Problem weisen die Schiedsrichter des Kreises schon seit geraumer Zeit hin, aber auch die Spieler in den unteren Ligen merken es an jedem Wochenende immer stärker, da es immer häufiger vorkommt das im Junioren und Senioren Bereich ein unparteiischer Schiedsrichter fehlt.

 

Umso erfreulicher ist es, dass der neu angebotene Anwärterlehrgang des KSA zum jetzigen Zeitpunkt über 8 Anmeldungen verzeichnen konnte, so dass bereits zu diesem frühen Zeitpunkt feststeht, dass dieser definitiv stattfinden wird. Der Lehrgang wird in bewährter Weise per Intensiv-Kurzlehrgang vom Gründonnerstag (13.04.) ab 17 Uhr, über Karfreitag und der Prüfung am Karsamstag bis ca. 14 Uhr im Besprechungsraum im Stadion des SV Mesum (Schulstraße 10, 48432 Rheine) durchgeführt.

 

Aber leider reichen die 8 potenziellen Neuschiedsrichter nicht aus, um die aktuell über 50 fehlenden Schiedsrichter im Kreis auszugleichen. So hoffen die Kreis-Lehrwarte Christan Schmees und Jan Lohmann auf weitere Interessierte aus dem gesamten Kreisgebiet. Insbesondere weibliche Anwärterinnen, Aktive Junioren- oder Senioren-Spieler, aber auch über ältere Spieler die aktuell darüber nachdenken ihre Schuhe an den Nagel zu hängen, dem Fußball und besonders dem Treiben auf dem Spielfeld jedoch treu bleiben möchten, sind herzlich willkommen.

 

Für weitere Informationen nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit Lehrwart Christian Schmees per Telefon (0178/6780528) oder E-Mail (Schmees@KSA.FLVW-Steinfurt.de) auf.

Heinz Steingrobe für seine langjährige Schiedsrichtertätigkeit ausgezeichnet

steingrobe-heinzIm Zuge der durch den DFB initiierten Aktion „Danke Schiri“ wurde der langjährige Schiedsrichter Heinz Steingrobe für seine Leistungen von Kreisschiedsrichter Obmann Jürgen Lütkehaus in der Kategorie Ü50 ausgezeichnet. Garniert wurde die Ehrung mit einem reichlich gefüllten Präsentkorb.

 

Seit dem Ablegen der Schiedsrichterprüfung am 22.10.1982 konnte Heinz Steingrobe bereits weit über 850 Spiele im Kreis leiten und engagierte sich Besonders bei der Förderung von Jungschiedsrichtern. Aber auch in vielen anderen Bereichen war er immer ein verlässlicher Ansprechpartner des gesamten Kreisschiedsrichterausschusses.

 

Eine entsprechende Meldung wurde bereits an den Verband weitergemeldet und der Kreisschiedsrichterausschuss hofft auf weitere Anerkennung seiner Leistungen bei den Ehrungen auf Verbands- und DFB-Ebene. Des Weiteren freut sich der KSA auf noch viele kommende Jahre und die Unterstützung eines so engagierten Schiedsrichters in seinen Reihen.

Christian Kadell beim Schiedsrichterfest für langjährige Schiedsrichtertätigkeit ausgezeichnet

kadell-christianIm Rahmen des jährlichen Schiedsrichterfestes zeichnete Kreisschiedsrichterobmann Jürgen Lütkehaus den langjährigen Schiedsrichter und ehemaligen Schiedsrichterlehrwart Christian Kadell bei der durch den DFB initiierten Aktion „Danke Schiri“ in der Kategorie U50 aus. Dieser bekam von den ca. 60 anwesenden aktiven und ehemaligen Schiedsrichtern viel Applaus für sein großes Engagement für die Kreisschiedsrichtergruppe.

 

Die Liste seiner Leistungen ist lang, daher kann hier nur eine kleine Auswahl der Leistungen aufgeführt werden. Neben den über 1.000 geleisteten Spielen seit dem Ablegen seiner Schiedsrichterprüfung am 22.05.1987, im Alter von 15 Jahren, erreichte er bereits 1992 den Aufstieg in die Landesliga und verblieb dort bis ins Jahr 2009. Im Zuge dieser Spiele führte er auch viele Perspektivschiedsrichter als Assistenten an die höheren Ligen heran. Außerdem engagierte er sich von 1993 bis 1999 und von 2001 bis 2007 als Kreislehrwart und sorgte so für eine hervorragende Ausbildung der Schiedsrichter bei den monatlichen Lehrabenden und den Anwärterlehrgängen. Des Weiteren zeigte er sich für den Aufbau der Hompage des Schiedsrichterausschusses, des Kreisvorstandes und des Kreisjungendvorstandes verantwortlich und gestaltete das neue Design, bis hin zum Druck, der Ansetzungsmappe des Kreises maßgeblich mit.

 

Eine entsprechende Meldung wurde bereits an den Verband weitergemeldet und der Kreisschiedsrichterausschuss hofft auf weitere Anerkennung seiner Leistungen bei den Ehrungen auf Verbands- und DFB-Ebene. Des Weiteren freut sich der KSA auf noch viele kommende Jahre und die Unterstützung eines so engagierten Schiedsrichters in seinen Reihen.

Die Kreisschiedsrichter danken den Spendern – Funkfahnen bereits im Einsatz

Das „Crowdfunding“ ist momentan in aller Munde. Bei dieser Art der Geldbeschaffung wird eine Aktion durch eine Vielzahl von Kleinstinvestoren finanziert, was die Belastung und das Risiko für den einzelnen Investor geringer hält, der Kapitalnehmer jedoch genug Kapital zur Realisierung seines Vorhabens zur Verfügung gestellt bekommt.

 

dsc_0479Dass diese Art der Finanzierung jedoch auch für soziale und gemeinnützige Zwecke genutzt werden kann hat auch die Kreissparkasse Steinfurt schnell erkannt. Unter dem Motto „Gemeinsam fördern ist einfach“ bietet sie unter ihrer Homepage eine Plattform an, auf der soziale und gemeinnützige Aktionen angeboten und von Interessierten Spendern unterstütz werden können. Des Weiteren unterstütz die Kreissparkasse Steinfurt die Aktionen bis zum 31.01.2017 mit einem Startbonus von 100,00 EUR pro Aktion und einer Verdoppelung der Spendensumme am Ende der Aktion bis max. 1.000,00 EUR. Außerdem kann die Kreissparkasse Steinfurt bei Bedarf eine Spendenquittung ausstellen.

 

Auch die Kreisschiedsrichtervereinigung Steinfurt bat über die angebotene Plattform um Unterstützung ihres Projektes zur Förderung der Jungschiedsrichter im Kreis. Ziel war es 2 Funkfahnensysteme zur besseren Kommunikation zwischen dem Schiedsrichter und den Schiedsrichterassistenten zu erwerben. Außerdem sollen die Jungschiedsrichter schon früh an diese Systeme gewöhnt werden, da sie in höheren Ligen häufiger mit diesen in Berührung kommen.

 

Zur Realisierung der Aktion „Funkfahnen“ benötigte die Kreisschiedsrichtervereinigung einen Betrag von 1.360,00 EUR, welche durch 34 unterschiedliche Spender innerhalb weniger Monate gesammelt und somit als erste Aktion der Kreissparkasse Steinfurt das Spendenziel erreichen konnte. Das Spektrum der Spender war breit gefächert, neben der Kreissparkasse Steinfurt als Hauptspender, taten sich besonders die Vereine SV Langenhorst-Welbergen, SV Westfalia Leer, SV Grün-Weiss Rheine, SV Burgsteinfurt und dem 1.FC Nordwalde hervor. Aber auch bei den Privatspendern taten sich ganze 28 Unterstützer, darunter auch einige Anonyme, hervor von denen aus platzgründen nachfolgend nur die 6 Höchstspender, stellvertretend für alle Privatspender genannt werden sollen: Rainer Langkamp, Tim Fauseweh, Jan-Hendrik Schulz, Christoph Schulte, Christian Schmees und Michael Reichert.

 

Die Kreisschiedsrichtervereinigung Steinfurt bedankt sich recht herzlich bei allen Unterstützern.

 

img_3056Nach der Übermittlung des Spendenbetrages an die Kreisschiedsrichtervereinigung Steinfurt wurde der Erwerb der beiden Funkfahnensysteme schnellstmöglich umgesetzt und konnte schon beim Spiel der A-Jugend-Westfalenliga zwischen dem SuS Stadtlohn und dem SC Verl am 06.11.2016 erprobt werden. Das Schiedsrichtergespann um Schiedsrichter Jan Lohmann (Preußen Borghorst) und seinen beiden jüngeren Schiedsrichterassistenten Hendrik Schürmann (SV Burgsteinfurt) und Tobias Börger (Preußen Borghorst) war sichtlich begeistert und betonten die großen Vorteile des Funkfahnensystems. So kann der Schiedsrichterassistent den Schiedsrichter schneller auf Regelverstöße abseits des Spielgeschehens hinwiesen und in hektischen Situationen besser auf sich aufmerksam machen, gerade wenn der Schiedsrichter keine Zeit hatte seinen Blich zur Seitenlinie zu wenden. So wirkt das Zusammenspiel der Schiedsrichter weitaus harmonischer und professioneller, war sich das Schiedsrichtergespann übereinstimmend sicher.

 

Des Weiteren weist die Kreisschiedsrichtervereinigung Steinfurt alle interessierten und spendenwilligen Leser daraufhin, das über die Plattform der Kreissparkasse Steinfurt noch weitere soziale und gemeinnützige Aktionen auf großzügige Spender warten, um realisiert zu werden. Auch hier sollen die Aktionen „Therapie Fahrrad“ (Zweisitzfahrrad für Radtouren mit behinderten Menschen) des Fördervereins der Caritaswerkstätten Langenhorst oder „Starke Zwerge“ (Ein Selbstbehauptungskurs für Vorschüler) der Eltern-Kind-Initiative Kindernest e.V. Steinfurt stellvertretend für die vielen Aktionen genannt werden.  Eventuell schauen auch Sie einmal vorbei um diese für ein besseres Gemeinwohl im Kreis Steinfurt zu Unterstützen.

Der Kreisschiedsrichterausschuss lädt zum großen Schiedsrichterfest.

Lütkehaus_SR_lgDas die Schiedsrichter, gerade in den unteren Ligen, eher Einzelkämpfer auf dem Feld sind und sich der normale Kontakt untereinander eher auf einem kleinen Plausch bei der Übergabe des Platzes an den Schiedsrichter des Folgespiels und dem monatlichen Lehrabend beschränkt ist sicherlich auch dem normalen Fußballfan nicht unbekannt. Daher ist es dem Kreisschiedsrichterobmann Jürgen Lütkehaus ein großes Anliegen die Gemeinschaft auch neben der normalen Tätigkeit als Schiedsrichter weiter zu stärken, aber auch für die geleistete Arbeit nochmals Danke zu sagen.

 

Daher laufen schon seit Juli die Planungen für das große Schiedsrichterfest am Samstag, den 19.11.2016, ab 19:00 Uhr im Handelshof Pelster (Hügelstraße 6, 48493 Wettringen). Über 60 Zusagen von aktiven und ehemaligen Schiedsrichtern konnten gesammelt werden und somit freut sich der Kreisschiedsrichterausschuss, nach einem ausgiebigen Mahl, auf einen geselligen Austausch in fröhlicher Runde. Da am darauffolgenden Sonntag der Fußball im Kreis Steinfurt ruht und somit keine optimale Spielvorbereitung der Schiedsrichter von Nöten ist, wird die Feierlichkeit sicherlich bis in die frühen Morgenstunden gehen.

Erfahrungsreicher Wochenendlehrgang für die Jungschiedsrichter des Kreises.

Erfahrungsreicher Wochenendlehrgang für die Jungschiedsrichter des Kreises.

 

20161007_170751Das der Fußballschiedsrichter eine immer kleiner werdende Spezies ist mittlerweile allgemein bekannt. Umso wichtiger ist daher, den schon vorhandenen Schiedsrichter-Nachwuchs und die Perspektivschiedsrichter im Kreis Steinfurt für der hohen Anforderungen an der Pfeife in der Zukunft vorzubereiten.

 

In diesem Sinne lud der Kreisschiedsrichterauschuss, unter der Leitung des Kreisschiedsrichterobmann Jürgen Lütkehaus und den beiden Kreisschiedsrichterlehrwarten Christian Schmees und Jan Lohmann, am vergangenen Oktoberwochenende 12 Jungschiedsrichter im Alter von 15 bis 20 Jahren zu einem zweitägigen Wochenendlehrgang mit Übernachtung in die Evangelische Jugendbildungsstätte Nordwalde ein.

 

Der Terminplan war straff gestaffelt, da man die Zeit mit den Jungschiedsrichtern so effektiv wie möglich nutzen wollte. So wurde direkt am Freitag zum Beginn des Lehrgangs der aktuelle Regelkenntnisstand in einem Test abgefragt, anschließend wurde das persönliche Auftreten in einer gemeinsamen Vorstellungsrunde verbessert. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen wurde an den Tischen reichlich über Fußball und Regelauslegung diskutiert. Das Highlight des Abends war der Gastvortrag zum Thema „Akzeptanz“ von Simone Horn, ihres Zeichens Mitglied des Verbandsschiedsrichterausschusses. Beim anschließenden Erfahrungsaustausch wurde der Abend in gemeinsamer Runde ausklingen gelassen.

 

Langes Ausschlafen war aber auch Samstag nicht möglich. Bereits um 8:30 Uhr begann der Tag mit einem gemeinsamen Frühstück. Gestärkt gingen die Jungschiedsrichter in eine ausgiebige Videoschulung, um das bisher erlernte Wissen an ausgewählten Praxissituationen anzuwenden. Nach so viel im Schulungsraum verbrachter Zeit wurden aus Sicht der Jungschiedsrichter endlich die Turnschuhe geschnürt. Gemeinsam ging es auf die Tartanbahn um den Helsentest abzulegen. Das Bestehen des Helsentest ist Grundvoraussetzung für das Leiten von Spielen auf Landesliga-Niveau und besteht aus einem Mix aus Sprint- und normalen Laufpassagen, also genau dem Verlauf eines normalen Fußballspiels entsprechend, da dort das Tempo des Spiels auch mehrfach wechselt. Dass die anwesenden Jungschiedsrichter in guter körperlicher Verfassung sind, zeigten die Laufleistungen Eindrucksvoll. Alle Schiedsrichter schafften die Laufleistung für einen theoretischen Aufstieg in die Westfalenliga, welche eine noch höhere Herausforderung als der normale Helsentest für die Landesliga darstellt. Nach so viel sportlicher Anstrengung konnten die leeren Akkus beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen wieder aufgeladen werden. Der Nachmittag startete mit einer Gruppenarbeit, welche nach einer kurzen Kaffeepause der Gruppe vorgestellt werden musste. Außerdem stand noch die Besprechung des am Vortrag abgelegten Regeltestes an. Als die Schiedsrichter um 17 Uhr die Heimreise antraten, war der allgemeine Tenor viel aus dem Wochenendlehrgang mitgenommen zu haben und das der Wille war groß das Neuerlernte direkt in die Praxis umzusetzen, was sicherlich der eine oder andere am darauffolgenden Sonntag bereits gemacht hat. Aber auch die Lehrgangsleitung bedankt sich für das engagierte mitmachen und konnte im Nachgang nur positive Worte finden. Außerdem bedankt sich der Kreisschiedsrichterausschuss beim Kreisauschuss für die Unterstützung des Lehrgangs.

 

Dass sich der Kreisschiedsrichterausschuss zusammen mit dem Kreisvorstand und dem Kreisjugendausschuss schon seit Jahren die Förderung der jüngeren Schiedsrichter des Kreises auf die Fahne geschrieben hat zeigt sich nicht nur bei dieser rundherum gut organisierten Aktion. Leider muss aber auch hier wieder der mahnende Finger erhoben werden, da eine sinkende Anzahl an Schiedsrichtern leider auch im Kreis Steinfurt weiterhin der Trend ist. Daher ist es umso trauriger dass der letzte Anwärterlehrgang im Herbst mangels Teilnehmer abgesagt werden muss und die Vereine, die das Schiedsrichtersoll bei weitem nicht erfüllen, weiterhin lieber die hohen Ordnungsgelder bezahlen. Leider führt dieser Weg langfristig zu immer weniger Schiedsrichtern, so dass in Absehbarer Zeit auch die A-Junioren und Senioren-Kreisligen dasselbe Schicksal wie die B-Junioren und Juniorinnen ereilen wird, sprich die Spiele von Trainern, Betreuern und Eltern ohne tiefgreifende Regelkenntnis geleitet werden müssen.

 

Neuer Schiedsricher-Anwärterlehrgang

Der Schiedsrichter-Ausschuss des Kreises Steinfurt bietet für die Hinserie 2016/17 wieder einen Schiedsrichter-Anwärterlehrgang über das Wochenende vom 30.09.-02.102016 an.

 

Der Lehrgang incl. Prüfung wird, aufgrund der positiven Erfahrung, wieder als Kompaktlehrgang über ein Wochenende angeboten.

 

Geeignete Teilnehmer sollten folgende Vorraussetzungen mitbringen:

 

  • Interesse am Fussball allgemein und an der Schiedsrichterei im besonderen
  • Mindestalter: 15 Jahre (Jüngere Teilnehmer werden nur akzeptiert, wenn diese nicht mehr aktiv Spielen und weder als Trainer oder Betreuer in einem Verein tätig sind.
  • Bereitschaft zur Leitung von mindestens 15 Spielen pro Saison
  • Bereitschaft zur Teilnahme an den monatlichen Lehrabenden

 

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte bis zum 18.09.2016:

 

Schmees_KSA
Christian Schmees
Lehrwart
Tel. (P): 05975/300276
Fax: 05975/9175692
Mobil: 0178/6780528
E-Mail: Schmees@ksa.flvw-steinfurt.de

 

Vorwärts Wettringen und Preußen Borghorst haben die fleißigsten Schiedsrichter im Kreis Steinfurt

Wenn man sich in der vergangenen Saison eines der 2.942 Fußball-Spiele mit neutralem Schiedsrichter im Kreis Steinfurt angeschaut hat, war die Wahrscheinlichkeit sehr hoch auf einen der Schiedsrichter des FC Vorwärts Wettringen oder des SC Preußen Borghorst zu treffen. Insgesamt leiteten die Schiedsrichter dieser beiden Vereine 491 Spiele und waren damit bei jeden sechsten Spiel als Unparteiischer auf dem Feld.

 

Ganze 267 Spiele, und damit etwas weniger als 10% der gesamten angesetzten Spiele, wurde von einen der 9 Schiedsrichter aus der Schiedsrichtergruppe von Vorwärts Wettringen, um Schiedsrichterobmann Christoph Dropmann, geleitet. Aber auch die 9 Referees aus der Schiedsrichtergruppe des SC Preußen Borghorst, um Westfalenliga-Schiedsrichter Jan Lohmann, konnte mit immerhin 224 Spielen die zweitmeisten Spiele im Kreis leiten.

 

Dass die beiden größten Schiedsrichtergruppen in dieser Wertung weit vorne liegen ist kaum verwunderlich, daher sollte auch die weit überdurchschnittlichen 75 Spiele der 2 Schiedsrichter des Ski-Club Rheine und die 172 Spiele der 5 Referees des TuS St. Arnold lobend erwähnt werden. Aber auch die Einzelleistungen der Schiedsrichter sollten hier nicht unerwähnt bleiben. Mit immerhin 47 Spielleitungen konnte der Bezirksliga-Schiedsrichter Siyamet Sür (SV Burgsteinfurt) die meisten Spiele in der Schiedsrichterriege des Kreises Steinfurt für sich verbuchen, dicht gefolgt von Steffen Rauhs (SV Mesum) mit 45 Spielen.

 

Im Schnitt leiteten die 126 Schiedsrichter des Kreises Steinfurt in der vergangenen Saison 23,73 Spiele und damit weit mehr als die geforderten 15 Spiele in der Saison.  In der Summe konnten durch dieses große Engagement über die Pflichtspiele hinaus weitere 1.082 Spiele mit einem neutralen Schiedsrichter besetzt werden, was immerhin 36,7% der gesamten Spiele ausmacht. Auf diesem Wege konnte ein großer Teil der ca. 40-50 fehlenden Schiedsrichter im Kreis Steinfurt aufgefangen werden. Leider reichte das große Engagement jedoch nicht aus, um alle fehlenden Schiedsrichter auszugleichen und so konnten ca. 300 Spiele im Kreis nicht mit einem neutralen Schiedsrichter besetzt werden.

 

Der KSA Steinfurt bedankt sich bei allen Schiedsrichtern für Ihr hervorragenden Leistungen und großen Einsatz in der vergangen Saison und hofft auch in der vor uns liegenden Saison mit so viel Unterstützung aus den eigenen Reihen rechnen zu können. Des Weiteren gehen mahnende Worte an die Vereine, um dem voranschreitenden Schiedsrichterschwund mit demselben Engagement entgegen zu treten, wie die Schiedsrichter es schon selber machen. Denn für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs im Fußball-Kreis Steinfurt sitzen wir alle im selben Boot.

 

Das Gesamtergebnis in der Vereinsübersicht

 

Vorwärts Wettringen – 267 Spiele (9 Schiedsrichter)

Preußen Borghorst – 224 Spiele (9 Schiedsrichter)

Eintracht Rheine – 174 Spiele (7 Schiedsrichter)

TuS St. Arnold – 172 Spiele (5 Schiedsrichter)

Amisia Rheine – 167 Spiele (7 Schiedsrichter)

SV Mesum – 162 Spiele (6 Schiedsrichter)

Grün-Weiß Rheine – 153 Spiele (5 Schiedsrichter)

SV Burgsteinfurt – 142 Spiele (6 Schiedsrichter)

Matellia Metelen – 130 Spiele (6 Schiedsrichter)

SV Langenhorst-Welbergen – 121 Spiele (5 Schiedsrichter)

Borussia Emsdetten – 120 Spiele (5 Schiedsrichter)

Germania Hauenhorst  – 120 Spiele (6 Schiedsrichter)

SV Emsdetten 05 – 109 Spiele (4 Schiedsrichter)

Fortuna Emsdetten – 100 Spiele (3 Schiedsrichter)

SC Altenrheine – 93 Spiele (6 Schiedsrichter)

Westfalia Bilk – 86 Spiele (3 Schiedsrichter)

Ski-Club Rheine – 75 Spiele (2 Schiedsrichter)

SuS Neuenkirchen – 67 Spiele (2 Schiedsrichter)

SF Gellendorf – 64 Spiele (3 Schiedsrichter)

SV Wilmsberg – 61 Spiele (3 Schiedsrichter)

Westfalia Leer – 60 Spiele (3 Schiedsrichter)

Arminia Ochtrup – 59 Spiele (4 Schiedsrichter)

1.FC Nordwalde – 54 Spiele (3 Schiedsrichter)

Schwarz-Weiß Weiner – 44 Spiele (2 Schiedsrichter)

SC Nordwalde – 30 Spiele (1 Schiedsrichter)

Ditib Rheine – 28 Spiele (2 Schiedsrichter)

Galaxy Steinfurt – 27 Spiele (3 Schiedsrichter)

Eintracht Rodde – 19 Spiele (1 Schiedsrichter)

Germania Horstmar – 14 Spiele (3 Schiedsrichter)

KSA Steinfurt dank seinen engagierten Schiedsrichtern.

Im Rahmen der vom DFB initiierten Aktion „Danke Schiri“, bei der in den drei Kategorien U50, Ü50 und Weibliche Schiedsrichter für besondere Leistungen geehrt werden sollen, zeichnete der Kreisschiedsrichter-Obmann des Kreises Steinfurt Jürgen Lütkehaus am Lehrabend im März die Schiedsrichter Jörg Nitschke (U50), Werner Monser (Ü50) und Anne Möwes für ihre großen Verdienste der vergangenen Jahre aus.

 

NitschkeJörg Nitschke, der seit seiner Prüfung im Oktober 2010 schon weit über 200 Spiele geleitet hat, wurde insbesondere für seine Verdienste als einer der Hauptorganisatoren beim Kreis-Schiedsrichter-Hallenturnier, das jährlich für Mannschaften der Kreisligen B und C unter dem Motto „Schiedsrichter werben Schiedsrichter“ stattfindet, die Ehre zuteil. Des Weiteren engagiert er sich seit Jahren in seinem Heimatverein Eintracht Rheine als Jugend- und Schiedsrichterobmann und schafft es auf diesen Wege immer wieder neue Schiedsrichter anzuwerben, für die er auch gerne den Fahrdienst zu ihren Spielen übernimmt

 

 

 

wernerjuergenAnneMit Werner Monser wurde ein beliebtes Urgestein des Schiedsrichter-Kreises Steinfurt ausgezeichnet. Seit seiner Prüfung vor 32 Jahren und weit über 1.000 geleiteten Spielen bekam er, durch seine freundliche und unkomplizierte Wesensart, unter den Fußballern und Schiedsrichtern im Kreis den Spitznamen „Onkel Werner“ verliehen. Nach 20 Jahren im Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss, in dem er die Aufgaben des Beisitzers inne hatte, erklärte er im vergangenen Jahr seinen Abschied für das Jahr 2016. Für den KSO Jürgen Lütkehaus einer großer Verlust, da er besonders im Hintergrund für die Organisation im Ausschuss, u.a. Saisonabschluss der Schiedsrichter, Ansetzungsmappe oder Berechnung des Schiedsrichter-Solls der Vereine, zuständig war und auf diesen Wege viele Aufgaben zur Entlastung des KSO übernahm. Des Weiteren förderte er  mit seiner Erfahrung 15 Jahre auf Kreisebene und 5 Jahre auf Landesebene junge und talentierte Schiedsrichter als Beobachter.

 

Zwar fiel diMöwese Wahl von Anne Möwes, als einzige weibliche Vertreterin der pfeifenden Zunft im Kreis Steinfurt, relativ leicht, wer jedoch das Engagement von ihr sieht, der erkennt, wie sehr sie diese Auszeichnung auch verdient hat. Ob bei der Vorbereitung der Lehrabende, der Anwärter-Lehrgänge und Prüfungen, und  oder beim Saisonabschluss der Schiedsrichter, überall unterstützt sie den KSA im organisatorischen Bereich. Außerdem beobachtet und begleitet sie Jung- und Neu-Schiedsrichter bei deren ersten Spielen und gibt Hilfestellung bei Regelfragen und beim Ausfüllen des Online-Spielberichts. Aber auch außerhalb der Schiedsrichterwelt engagiert sie sich besonders im sozialen Bereich und der Integration, z.B. beim wöchentlichen Basketballtraining mit Flüchtlingen.

 

Der Kreis-Schiedsrichter-Ausschuss Steinfurt bedankt sich aber auch bei allen anderen Schiedsrichtern, die durch ihren großen Einsatz Woche für Woche für einen reibungslosen Ablauf der Fußballspiele auf Kreis- und Verbandsebene sorgen.

Regeländerungen zur Saison 2016/17

Regeländerungen 2016-17 Handout des DFB

 

Der KSA Steinfurt informiert über die Regeländerungen zur Saison 2016/17

 

Viel ist im während der Fußball EM und im Internet schon berichtet worden. Bei der Neustrukturierung des Regelbuchs zur Saison 2016/17 wurden mehr als 10.000 Wörter entfernt. Ziel der größten Regeländerung seit Jahren ist es die die Spielregeln einfacher und verständlicher zu machen. Aber was hat sich tatsächlich geändert? Hier möchte der KSA Steinfurt vor der Saison für Aufklärung sorgen und die wichtigsten Regeländerungen einmal vorstellen. Eine Übersicht der gesamten Änderungen mit Erläuterungen des DFB-Schiedsrichterlehrwarts Lutz Wagner finden Sie unter oben angehängten Datei.

 

Hier eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Regeln:

 

Regel 3 – Spieler

Ein Spiel wird nicht angepfiffen oder fortgesetzt, wenn eines der Teams weniger als 7 Spieler hat.

KSA: Früher wurde ein Spiel erst nicht angepfiffen oder fortgesetzt wenn ein Team weniger als 7 Spieler auf dem Feld und der Teamkapitän beim Schiedsrichter darum bittet das Spiel zu beenden.

Bei einer Spielunterbrechung aufgrund eines Eingriffs durch einen Teamoffiziellen, einen Auswechselspieler oder eines des Feldes verwiesenen Spieler wird das Spiel mit einem direkten Freistoß oder Strafstoß (im Strafraum) fortgesetzt. Wenn bei einem Eingreifen eines Teamoffiziellen, eines Auswechselspieler oder eines des Feldes verwiesener Spieler der Ball ins Tor geht und kein Spieler der verteidigenden Mannschaft gehindert wurde, wird das Tor anerkannt, selbst wenn es zu einem Kontakt mit dem Ball kommt. Ausnahme ist, dass der Ball in das gegnerische Tor geht.

KSA: Früher wurde je nach Situation ein indirekter Freistoß oder ein Schiedsrichterball gegeben, es kommt also zu einer weit stärkeren Bestrafung. Außerdem hat der Schiedsrichter nun die Möglichkeit auf Vorteil zu entscheiden.

 

Regel 4 – Ausrüstung der Spieler

Spieler, die versehentlich ihre Schuhe oder Schienbeinschoner verlieren, müssen diese so schnell wie möglich, spätestens jedoch in der folgenden Spielerunterbrechung, wieder anziehen. Wenn der Spieler davor den Ball spielt und/oder ein Tor erzielt, wird das Tor anerkannt.

KSA: Die Regeländerung definiert nun genau die Zeitspanne, wie lange ein Spieler mit fehlerhafter Ausrüstung weiterspielen darf. Außerdem darf ein Spieler mit fehlerhafter Ausrüstung nun weiterhin am Spiel teilnehmen, früher musste das Spiel unterbrochen und mit einem indirekten Freistoß für die gegnerische Mannschaft fortgesetzt werden, sobald der Spieler den Ball spielte.

Unterhemden müssen in der Hauptfarbe der Ärmel gehalten sein, Unterhosen/Leggings in der Hauptfarbe der Hosen oder des Saums der Hose. Spieler derselben Mannschaft müssen dieselbe Farbe tragen.

KSA: Das Regelwerk definiert nun genauer welche Farbe die Unterkleidung haben muss. Des Weiteren wird festgelegt das dieselbe Mannschaft nur eine Farbe tragen dürfen.

 

Regel 5 – Schiedsrichter

Der Schiedsrichter hat die Befugnis Disziplinarmaßnahmen vom Betreten des Spielfelds für die Kontrolle vor dem Spiel (Platzkontrolle) bis zum Verlassen des Spielfeldes nach dem Spiel (Einschließlich des Elfmeterschießens) zu ergreifen.

KSA: Der neue Wortlaut definiert nun exakter, in welchem Zeitraum der Schiedsrichter Disziplinarmaßnahmen ergreifen darf, sprich ab dem Betreten bis zum Verlassen des Platzes. Weitere Vorkommnisse außerhalb dieses Zeitraums können aber weiterhin im Spielbericht vermerkt werden.

 

Regel 8 – Beginn und Fortsetzung des Spiels

Beim Anstoß muss sich der Ball eindeutig bewegen, um im Spiel zu sein und darf in jede Richtung erzielt getreten werden.

KSA: Wie bereits mehrfach bei der EM berichtet muss der Ball beim Anstoß nicht mehr in die gegnerische Hälfte gespielt werden, sondern darf direkt nach hinten gespielt werden.

 

Regel 10 – Bestimmung des Spielausgangs

Wenn eine Mannschaft am Ende des Spiels und vor oder während des Elfmeterschießens mehr Spieler hat als die gegnerische Mannschaft, muss diese die Anzahl an Spielern angleichen und den Schiedsrichter über Namen und Nummern aller ausgeschlossenen Spieler in Kenntnis setzen.

KSA: Hier wurde das bisherige Regelwerk dahingehen erweitert, dass nun auch während des Elfmeterschießens eine Anpassung an die gegnerische Mannschaftsstärke erfolgt und nicht, wie bisher, nur davor.

Der Elfmeter ist abgeschlossen, wenn sich der Ball nicht mehr aus eigener Kraft bewegt

KSA: Hier wird klarer definiert, wann die Wirkung eines Elfmeters beim Elfmeterschießen erfolgt ist.

 

Regel 11 – Abseits

Ein Spieler befindet sich in einer Absceitstellung, wenn er mit dem Kopf, dem Rumpf oder den Füßen der gegnerischen Torlinie näher ist als der Ball und der vorletzte Gegenspieler. Die Hände und Arme aller Spieler, incl. des Torhüters, werden dabei nicht berücksichtigt.

KSA: Hier wird klarer festgehalten, dass die Hände und Arme von Verteidigern, Angreifern und Torhütern bei der Abseitsbeurteilung nicht berücksichtigt werden.

 

Regel 12 – Fouls und unsportliches Betragen

Wenn ein Spieler ein Tor oder eine offensichtliche Torchance der gegnerischen Mannschaft durch ein absichtliches Handspiel vereitelt, wird er unabhängig von der Position des Vergehens des Feldes verwiesen.  Wenn ein Spieler mit einem Vergehen gegen einen Gegner im eigenen Strafraum eine offensichtliche Torchance vereitelt und der Schiedsrichter einen Strafstoß gibt, wird der Spieler verwarnt, es sei denn:

  • Das Verhalten ist Halten, Ziehen oder Stoßen
  • Der fehlbare Spieler versucht nicht den Ball zu spielen oder hat keine Möglichkeit den Ball zu spielen
  • Das Vergehen muss ungeachtet der Position sofort mit einem Feldverweis geahndet werden (z.B. grobes Foulspiel, Tätlichkeit etc.)

In den angesprochenen Ausnahmen ist weiterhin ein Feldverweis auszusprechen.

KSA: Wie bei der EM auch schon thematisiert soll hier die Dreifachbestrafung verhindert, solange sich das Foulspiel im Kampf um den Ball ereignet. Weiterhin sind das absichtliche Handspiel und jegliches Foulspiel das nicht im Kampf um den Ball begangen wird und zur Torverhinderung dient mit einem Feldverweis zu ahnden.